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Ratgeber Energie

 
Dipl.-Ing. Erich Reiche
Dipl.-Ing. Erich Reiche

Dipl.-Ing. Frank Nowotka
Dipl.-Ing. Frank Nowotka

zugelassen für

- die Vor-Ort-Beratung durch das Bundesamt für Wirtschaft
- die Austellung von Energiepässen durch die Deutsche Energieagentur
- den Nachweis der Co2-Einsparung für Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Energiepass, warum?

Im Januar 2006 tritt voraussichtlich ein Gesetz in Kraft, wonach neue Mieter und Käufer von Gebäuden und Wohnungen das Recht haben, sich über den zu erwartenden Gas-, Öl- bzw. Wärmeverbrauch für Heizung und Warmwasser vorher zu informieren. Eine Vorlage der letzten Rechnung für Brennstoffe reicht dann nicht mehr aus.
  
Abbildung: Deutsche Energie Agentur (dena)

Eingeführt wird - in Umsetzung einer europäischen Richtlinie - ein standardisierter Energieausweis, aus dem hervorgeht, wie hoch der Verbrauch an Brennstoffen und Strom für die warmen vier Wände und das Duschen ausfällt. Ermittelt wird der Verbrauch an Hand von vorgegebenen Standardbedingungen. So wird die Vergleichbarkeit der Werte einer Wohnung in Flensburg mit einem Haus in Oberhof gewährleistet. Böse Überraschungen durch unerwartet hohe Heizkostenabrechnungen sollten damit der Vergangenheit angehören.

Interessenten - Mieter und Käufer - erhalten mit dem Energiepass erstmals die Möglichkeit, die zu erwartenden Kosten für Raumheizung und Warmwasserbereitung in die Entscheidung für eine neue Wohnung oder ein Haus einzubeziehen.

Ähnlich der Energieverbrauchskennzeichnung von Kühlschränken oder Waschmaschinen weist der Energiepass aus, zu welcher Verbrauchsgruppe Wohnungen und Gebäude gehören. Besonders niedrige Heizkosten wird man demnach haben, wenn man sich für eine Wohnung oder eine Einfamilienhaus der Klasse A entscheidet bzw. wenn der Verbrauch im grünen Bereich des Siegels liegt.

Für Vermieter und Verkäufer hat die Einführung des Energiepasses ebenfalls Vorteile. Energiesparende Maßnahmen an Wohnungen und Immobilien lassen sich so besser darstellen und erhalten durch den Energiepass einen deutlich höheren Stellenwert. Eigentümer erfahren konkrete Hinweise auf den Zustand der Gebäudehülle und die Arbeitsweise der Heizungsanlage ihres Hauses. Und sie bekommen Hinweise auf sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen zur Verringerung das Verbrauches. Der eigentliche Energiepass wird ergänzt durch eine Reihe von weiterführenden Informationen für Fachleute.

Austeller des Energiepasses müssen dafür qualifiziert und zugelassen sein.

"Wir sehen uns die Unterlagen zu den Außenwänden, Decken, dem Dach, und natürlich zu den Fenstern genau an. Die Daten zur Heizungsanlage werden ebenfalls von einem Fachingenieur unter die Lupe genommen. Doch keine Angst. Ein schlechter Zustand zwingt zu nichts. Aber ob ein Interessent nach der Einsichtnahme immer noch interessiert ist und die Wohnung nimmt?"
 
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